Review: Anker PowerCore 15600

Inhalt der Verpackung

Der Anker PowerCore 15600 kam in Rekordzeit ausgeliefert von Amazon bei mir zu Hause an. Die Verpackung war wirklich passend, wenn nicht gar eng anliegend und hat Platzoptimiert den Akku mit DHL angeliefert. Im Paket befindet sich eine voll ausgefüllte Verpackung mit Akku und Zubehör. Wie von Anker-Produkten bekannt wird in einer Frustration-Free-Verpackung geliefert, also einer Verpackung, die man problemlos leicht öffnen kann und die keine Frustration erzeugt. Entsprechend wohl gestimmt war ich.

Als ich die Verpackung öffnete befand sich darin der Akku selbst, ein Micro-USB-Kabel zum laden des Akkus, eine Bedienungsanleitung, die  Welcome-Guide genannt wird und eine Tasche in der der Akku, das Kabel und weitere eigene Kabel verstaut werden können.

 

Beschreibung des PowerCore 15600

Der Akkupack PowerCore der Firma Anker ist 16,6 cm lang, 5,8 cm breit und 2,2 cm hoch. Mit 358g ist er zwar nicht leicht, doch irgendwo müssen die 15600mAh untergebracht werden. Vergleichbare Akkus haben ähnliches Gewicht. Äußerlich zeigt sich das Akkupack in mattem Gewand aus Kunststoff, was wertig wirkt und gut in der Hand liegt. Er hat 2 USB-Anschlüsse über den Geräte geladen bzw. mit Strom versorgt werden können und ein Micro-USB-Anschluß mit dem der Akku selbst geladen werden kann. 

Der Ladezustand des Akkus wird über 4 kleine LEDs an der oberseite angezeigt. Ein kurzer Klick auf den seitlich liegenden Taster lässt diese Ladestandsanzeige für einige Sekunden aufleuchten. Beim Aufladen zeigen diese ebenfalls den aktuellen Ladestand an, aber signalisiert durch blinken einer LED, dass sich der Ladestand noch füllt. 

Die beiliegende beutelähnliche Tasche ist etwas breiter als der Akku selbst. Dadurch kann das beiliegende und noch weitere Kabel mit darin verstaut werden. Durch eine Schlaufe wird die Tasche verschlossen und hält das Zubehör sicher beisammen.

Benutzung und Leistung im Test

Ist der PowerCore einmal geladen, ist die Bedienung denkbar einfach. Man nehme ein beliebiges Endgerät, welches über USB mit 5V Spannung geladen werden kann bzw. Energie empfangen kann und schließ es mit passendem Kabel an das Akkupack an. Fertig. Mehr muss man nicht machen. Bei mir im Haushalt sind alle Geräte dafür geeignet bzw. ließen sich mit dem PowerCore laden. Das wären iPad 4, iPad Air, iPod nano, iPhone 4s, iPhone 6, sowie diverse Kleingeräte, wie bspw. TaoTronics Bluetooth HeadsetPhilips SHB9100 Bluetooth KopfhörerAnker A7908 Bluetooth LautsprecherAnker Ultra Slim Wireless TastaturTolino Vision 2 und ein Kindle Paperwhite. Dazu habe ich einen USB Ventilator im Dauerbetrieb ebenfalls daran laufen lassen.

Anker selbst gibt an: 

kompatibel mit Apple und Android Smartphones, Tablets und anderen USB-ladenden Geräten außer iPod nano, iPod Classic, HP TouchPad, Dell Venue 11 Pro, Asus Tablets.

Schließt man ein Endgerät an einen der beiden USB-Steckplätze des Anker PowerCore an, so beginnen die 4 Ladestands-LEDs zu leuchten und das Endgerät wird mit Energie versorgt. Der Ladestrom wird durch den PowerCore selbstständig zur Verfügung gestellt, was Anker PowerIQ-Technologie nennt. Und das funktioniert super, was man daran merkt, dass das Endgerät so schnell wie mit Originalladegerät aufgeladen wird. Und da das Akkupack von Anker einen maximalen Ausgangsstrom von 4,8A ausgestattet ist, lassen sich sogar 2 iPads parallel laden und werden mit voller Geschwindigkeit befüllt. Der Akkupack wird dabei handwarm.

Mit einer Ladung des PowerCore habe ich bspw. 50% iPad Air, Philips Kopfhörer, iPhone und den iPod nano geladen und es ist noch mehr möglich. Oder um es mal praktisch zusammenzufassen: Für unterwegs hat man auf jeden Fall genug Energievorrat mit. Das iPhone lässt sich bspw. etwa 4-5 Mal laden.

Die Form des Akkus war für mich neu. Eine längliche Form, dafür dünner. Den Nutzen erkannte ich erst unterwegs, denn so passt der PowerCore in die Zollstocktasche meiner Jeans bzw. in diverse Taschen an Arbeitshosen oder auch in Seitennetztaschen meiner Rucksäcke. Das empfinde ich als sehr praktisch für unterwegs. Zudem liegt der Akku gut und sicher in der Hand.

Ist der Anker PowerCore dann einmal leer, muss er wieder geladen werden. Dies kann an einem Laptop (bei mir einem MacBook Pro) geschehen. Ebenfalls sehr praktisch ist eines der diversen Anker Ladegeräte mit PowerIQ-Technologie. Damit wird der Akku mit Maximalgeschwindigkeit geladen. Abends angeschlossen, nach dem Aufstehen wieder unterwegs mitnehmen ist kein Problem. Etwa 8h braucht das Akkupack bis es voll ist, geladen wird mit 2A. Mit einem kleineren Ladegerät, wie einem 5V mit 1A  Ladestrom dauert es entsprechend doppelt so lange.

Zusammenfassung und Bewertung

Das Akkupack Anker PowerCore 15600 ist durch die Formgebung sehr gut transportierbar. Sei es in der Jeanshose im Zollstockfach, dem Seitenfach in Rucksäcken oder der Fahrradtasche. Dieses formschöne und -praktische Design passt überall hin. Durch das matte und schlichte Äußere macht es selbst im Büro eine gute Figur und bleibt in etwas raueren Umgebungen griffig in der Hand um Geräte anzuschließen.

Die Betriebsdaten des Anker PowerCore 15600 sind beachtlich. Es läd USB-Geräte genauso schnell, wie die Originalladegeräte der Hersteller. Zudem können 2 Geräte gleichzeitig geladen werden. Gerade auf Wanderungen sollte sich das als Vorteil herausstellen, wenn man Mobiltelefon und Navigationsgerät gleichzeitig laden möchte. Als mittleres Akkupack der Firma Anker trifft man hier einen guten Mittelweg aus Gewicht, Akkukapazität und Preis. Wo kleinere und dafür leichtere, aber nur unwesentlich günstigere Akkus vielleicht zu kurz laden können, werden die hochkapazitiven Akkus eher teurer, je nach Modell auch schwerer. Gerade per Rad, zu Fuß oder längerer Abwesenheit von Steckdosen zahlt sich dieser Mittelweg aus Gewicht und Kapazität meiner Meinung nach aus und schont den Geldbeutel.

Meine älteren Anker-Akkupacks haben noch keine PowerIQ-Technologie, was ich nie bemängelt habe. Doch der Komfortgewinn ist enorm, da man beim Anker PowerCore 15600 auch im dunkeln einfach ein Gerät anstecken kann und der Ladestrom wird eigenständig gewählt. Darauf möchte ich nicht mehr verzichten.

Die bei Anker typische Zugabe einer Tasche ist sinnvoll um verschiedene Kabel und Kleinteile zu verstauen. Bei mir ist sie immer dabei und es unterstreicht das Gesamtpaket, welches Anker hier zur Verfügung stellt. Die Liebe zum Detail wird an allen Seiten deutlich. Am Akku, dem Zubehör und der Verpackung. Selbst die Kundenbetreuung ist freundlich, kompetent und schnell, wenn man sie einmal braucht oder einfach nur eine Frage zum Produkt hat. 

Ich kann den Anker PowerCore 15600 allen wärmstens empfehlen, die mobil auf Energie für die alltäglichen Endgeräte angewiesen sind.