Review: Anker PowerCore 20100

Inhalt der Verpackung

Der Anker PowerCore 20100 kam sehr schnell ausgeliefert von Amazon bei mir zu Hause an. Die Verpackung war wirklich passend, wenn nicht gar eng anliegend - genau wie der Anker PowerCore 15600. Im Paket befindet sich eine voll ausgefüllte Verpackung mit Akku und Zubehör. Wie von Anker-Produkten bekannt wird in einer Frustration-Free-Verpackung geliefert - mittlerweile nur noch auffällig, wenn es irgendein Produkt nicht hat. Bei Anker jedenfalls ist man frustfrei mit dem Gerät.

Als ich die Verpackung öffnete befand sich darin der Akku selbst, ein Micro-USB-Kabel zum laden des Akkus, eine Bedienungsanleitung, die  Welcome-Guide genannt wird und eine Tasche in der der Akku, das Kabel und weitere eigene Kabel verstaut werden können.

 

Beschreibung des PowerCore 20100

Der Akkupack PowerCore der Firma Anker ist 16,6 cm lang, 5,8 cm breit und 2,2 cm hoch - genau wie die kapazitiv kleinere Schwester. Mit 358g ist er ebenfalls so leicht, wie das kleinere 15600mAh-Modell. Vergleichbare Akkus ähneln diesem in Gewicht, wobei die 20100mAh kaum ein Mitbewerber hat. Äußerlich zeigt sich das Akkupack in mattem Gewand aus Kunststoff, was wertig wirkt und gut in der Hand liegt. Er hat 2 USB-Anschlüsse über den Geräte geladen bzw. mit Strom versorgt werden können und ein Micro-USB-Anschluß mit dem der Akku selbst geladen werden kann - Man kann das Gerät aufgrund der äußeren Werte also nicht von dem kleineren Modell unterscheiden, außer, dass auf der Rückseite ganz klein drauf steht, dass es sich um das 20100mAh-Akkupack handelt. (Aus diesem Grund habe ich hier auch die begleitenden Bilder des 15600er verwendet. Nur in der Gallerie ganz unten sind die zusätzlichen Bilder, die ich direkt mit dem 20100er gemacht habe)

Der Ladezustand des Akkus wird über 4 kleine LEDs an der oberseite angezeigt. Ein kurzer Klick auf den seitlich liegenden Taster lässt diese Ladestandsanzeige für einige Sekunden aufleuchten. Beim Aufladen zeigen diese ebenfalls den aktuellen Ladestand an, aber signalisiert durch blinken einer LED, dass sich der Ladestand noch füllt. 

Die beiliegende beutelähnliche Tasche ist etwas breiter als der Akku selbst. Dadurch kann das beiliegende und noch weitere Kabel mit darin verstaut werden. Durch eine Schlaufe wird die Tasche verschlossen und hält das Zubehör sicher beisammen.

Benutzung und Leistung im Test

Ist der PowerCore einmal geladen, ist die Bedienung denkbar einfach. Man nehme ein beliebiges Endgerät, welches über USB mit 5V Spannung geladen werden kann bzw. Energie empfangen kann und schließ es mit passendem Kabel an das Akkupack an. Ich habe ein iPhone damit geladen - die erste der 4 Lampen geht nicht einmal aus. Ich war verblüfft. Einmal iPad und es war immernoch eine Lampe an. Bei zweiten Ladeversuch des iPhones war der Akku zwar leer, aber das ist beachtlich, denn mit dieser Kapazität komme ich praktisch über 4Tage, an denen ich keinen Strom benötige!

Anker selbst gibt an, dass der Akku zu vielen Geräten kompatibel ist: 

kompatibel mit Apple und Android Smartphones, Tablets und anderen USB-ladenden Geräten außer iPod nano, iPod Classic, HP TouchPad, Dell Venue 11 Pro, Asus Tablets.

Aus Meinen Erfahrungen mit dem 15600er konnte ich zwar auch den als inkompatibel aufgeführten iPod nano laden, was ich nicht nochmal explizit getestet habe, aber ich vermute, da es sch praktisch um die selbe Elektronik des Akkupacks handelt, dass ich damit auch keine Probleme haben dürfte. 

Die Form des Akkus kannte ich bereits vom kleineren Modell, die mich damals zwar überrascht hat, aber sich als praktisch herausstellte - eine längliche und dünne Form. Passt in viele Taschen von Arbeitshosen, Rucksäcken und vor allem liegt er super in der Hand. Eine gute Entscheidung zum Formfaktor für eine transportable USB-Energieversorgung

Ist der Anker PowerCore leer, muss er wieder geladen werden. Dies kann an einem Laptop (bei mir einem MacBook Pro) geschehen. Ebenfalls sehr praktisch ist eines der diversen Anker Ladegeräte mit PowerIQ-Technologie, wobei ich das Autoladegerät und das 40W-5Port-Ladegerät habe. Damit wird der Akku mit Maximalgeschwindigkeit geladen. Abends angeschlossen, nach dem Aufstehen wieder unterwegs mitnehmen ist kein Problem. Etwa 11h brauchte das Akkupack bis es voll ist, geladen wird mit 2A. Mit einem kleineren Ladegerät, wie einem 5V mit 1A  Ladestrom dauert es entsprechend doppelt so lange.

Zusammenfassung und Bewertung

Das Akkupack Anker PowerCore 20100 ist durch die Formgebung sehr gut transportierbar. Sei es in der Jeanshose im Zollstockfach, dem Seitenfach in Rucksäcken oder der Fahrradtasche. Dieses formschöne und -praktische Design passt überall hin. Durch das matte und schlichte Äußere macht es selbst im Büro eine gute Figur und bleibt in etwas raueren Umgebungen griffig in der Hand um Geräte anzuschließen.

Die Betriebsdaten des Anker PowerCore 20100 sind beachtlich. Es läd USB-Geräte genauso schnell, wie die Originalladegeräte der Hersteller. Mein iPhone läd jedoch noch schneller, als Original, was wohl daran liegt, dass es mit 2A geladen werden könnte, dass Originalteil aber nur 1A liefert.  Zudem können 2 Geräte gleichzeitig geladen werden. Gerade auf Wanderungen sollte sich das als Vorteil herausstellen, wenn man Mobiltelefon und Navigationsgerät gleichzeitig laden möchte. Als großes Akkupack würde ich es nach jetzigen Erfahrungen dem kapazitiv kleineren vorzuziehen, denn es läd mehr externe Geräte und ist ansonsten identisch. Es braucht allerdings 11h zum laden, was man beachten sollte, wenn man unterwegs ist. Da reicht die kurze Nacht zum Laden nicht mehr, wo das 15600er Modell noch bei 8h voll wurde.

Der Komfortgewinn der PowerIQ-Technologie ist enorm, da man beim Anker PowerCore 20100 auch im dunkeln einfach ein Gerät anstecken kann und der Ladestrom wird eigenständig gewählt. Darauf möchte ich nicht mehr verzichten.

Die bei Anker typische Zugabe einer Tasche ist sinnvoll um verschiedene Kabel und Kleinteile zu verstauen. Bei mir ist sie immer dabei und es unterstreicht das Gesamtpaket, welches Anker hier zur Verfügung stellt. Die Liebe zum Detail wird an allen Seiten deutlich. Am Akku, dem Zubehör und der Verpackung.

Ich kann den Anker PowerCore 20100 allen wärmstens empfehlen, die mobil auf Energie für die alltäglichen Endgeräte angewiesen sind. Für Ausgedehnte Wanderungen sollte man aufgrund der Ladezeit des Akkus von 11h vielleicht eher auf das mittlere Modell zurückgreifen. Spielt die Ladezeit eine untergeordnete Rolle, dann ist der Anker PowerCore 20100 der Akku der Wahl.