Review: Anker PowerCore Edge

Inhalt der Verpackung

Wie bei Anker üblich, wird die Ware über Amazon versandt. Der Anker PowerCore Edge, welcher mir zum Test vorliegt, kam sehr schnell bei mir zu Hause an. Die Verpackung selbst ist sehr platzsparend gehalten und ist leicht zu öffnen. In der Verpackung befindet sich der Akku in einer passenden aufklappbaren Hülle, die sich ähnlich wie feiner Filzstoff anfasst und einem passenden USB-Ladekabel. 

Beschreibung

Der Akkupack PowerCore Edge der Firma Anker ist 19,5 cm lang, 11,5 cm breit und 1,4 cm hoch. Mit 618g (inklusive Hülle) ist es ein eher schwerer Akku, wenn man ihn mit den Anker PowerCore 20100 vergleicht, der gerade 358g auf die Wage bringt. Doch was man anstelle des bei den leichteren Modellen üblichen Kunststoffgehäuses bekommt ist ein Metallmantel. Das matte Metall fühlt sich sehr gut an, sieht edel aus und hält Fingerabdrücke fern - ein echtes Premiumprodukt.

Der PowerCore Edge hat 2 USB-Anschlüsse mit Power-IQ-Technologie, wie es Anker nennt, über den Geräte geladen bzw. mit Strom versorgt werden und ein Micro-USB-Anschluß mit dem der Akku selbst geladen werden kann. Die Power-IQ-Technologie erkennt, wieviel Strom ein Verbraucher aufnehmen kann und regelt so den Ladestrom, dass optimale Ladeergebnisse erzielt werden können. Ein iPhone läd damit beispielsweise etwa doppelt so schnell, wie an dem Originalladegerät, was bei 5V gerade 1A zur Verfügung stellt. Gerade wenn man unterwegs auf kurze Ladezeiten angewiesen ist, ist das unverzichtbar.

Das Akkupack läd mein iPhone etwa 5 mal auf, für mein iPad Air ist etwa eine Ladung drin, sonstige Kleingeräte, wie Bluetooth-Kopfhörer, Tastaturen kann ich damit laden, aber in der Woche habe ich es verständlicherweise nicht geschafft festzustellen, wieviele Ladezyklen der Akku durchhält. Insgesamt würde ich aber sagen, dass die Akkukapazität nicht kleiner sein sollte, sonst würde ich mein iPad nicht voll bekommen, größer müßte sie aber auch nicht sein, denn das Gewicht würde sich sonst sehr bemerkbar machen. 

Der Ladezustand des Akkus wird über 4 kleine LEDs an der Seite angezeigt. Ein kurzer Klick auf den an der gleichen Seite liegenden Taster lässt diese Ladestandsanzeige für einige Sekunden aufleuchten. Beim Aufladen zeigen diese ebenfalls den aktuellen Ladestand an, aber signalisiert durch blinken einer LED, dass sich der Ladestand noch füllt. 

Die beiliegende Schutzhülle ist ang anliegend am Akku und hat eine Klappe zum verschließen, die mittels Magnet zugehalten wird. Völlig problemlos kann man diese also öffnen und schließen. In einem kleinen Fach in der Klappe, kann innenseitig zudem noch ein oder zwei kurze Kabel verstaut werden in meinem Fall das micro-USB-Ladekabel und ein Lighning-Kabel. Leider leidet darunter die sonst chicke Optik - betrachtet man die Hülle jedoch als nützliche Aufbewahrungsmöglichkeit, erfüllt sie den Zweck vorzüglich.

 

Bewertung

Der Anker PowerCore Edge ist ein gut aussehendes Akkupack. Es ist auf Meetings absolut unauffällig auf dem Tisch, da es eher wie ein kleines Buch aussieht, anstatt eines technischen Zubehörteils. Volle Punkte in der Optik.

Die Akkukapazität ist mit 20000mAh gerade richtig dimensioniert. Mehrere Telefonladungen oder eine iPad-Ladung stecken darin, gerade richtig. Es lassen sich vielerlei Geräte daran laden. Für die Funktion auch volle Punkte.

Zur Anwendung würde ich sagen, dass aufgrund des Premium-Faktors der Optik, der Buchähnlichen Gestalt, des etwas höheren Gewichts klar auch Business im Mittelpunkt steht. In einer Aktentache lässt sich das Teil sehr gut verstauen und ist neben einem Tablet, wie dem iPad sehr gut passend. Für Rucksacktouristen, würde ich eher die kleineren Kunststoff-Pendants verwenden, da diese leichter sind und in einer Hosentasche Platz finden. Der PowerCore Edge ist für die Hosentasche zu groß.

Deshalb würde ich im Businessbereich, im Bürobereich, auf tagungen, auf Meetings klare volle Punkte vergeben. In anderen Anwendungsbereichen gibt es abstriche. Mein persönlicher Begleiter ist ab sofort der PowerCore Edge, wenn ich im Büro bin und auf Radtouren wird mich der PowerCore 20100 begleiten.